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Albert Bauer, Hagen von Throneck
Rhein-Mosel-Verlag 1995

Der Roman sollte 1943 im List-Verlag erscheinen, doch die gesamte Auflage von 25.000 Exemplaren verbrannte bei alliierten Luftangriffen auf Leipzig und Nürnberg, so dass nur die 10 Vorabexemplare erhalten blieben, die Albert Bauer erhalten hatte.
Albert Bauer verarbeitete darin die alte Sage, dass Schauplätze des Nibelungenliedes im Hunsrück liegen, woran Dorfnamen wie Hunolstein, Dhronecken und Haag erinnerten.
Seine Erfolge ausgerechnet zur Nazizeit hat man ihm später verübelt.
Seinen Fehler, dass er die Tragweite der Naziherrschaft nicht erfasste, hat ihm sein Freund Jakob Kneip nach dem Krieg verziehen und die innige Beziehung wieder aufgenommen.
Ich habe ein Vorwort geschrieben, worin ich die Neuherausgabe begründe, dass das Buch als Abwehr gegen eine Wiederbelebung braunen Geistes dienen kann. Denn Albert Bauer schildert eindrucksvoll den Weg in den klar erkennbaren Untergang, und mir ist es ein Anliegen, mit historischem Wissen Aufklärung zu betreiben und damit künftiges Unheil nach Möglichkeit zu vermeiden.

Doch der Roman hat sich leider für das heutige Publikum als zu schwerblütig erwiesen.

Nach dem Misserfolg und in Erkenntnis der historischen Belastung des Autors hat der Rhein-Mosel-Verlag von der Herausgabe der beiden übrigen Romane abgesehen: "Hunsrückbauern" (erschienen 1930) und "Auch die Welt ist nur ein Dorf", geschrieben Anfang der 50er Jahre, unveröffentlicht. So bleiben großartige Erzeugnisse Hunsrücker Literatur weiterhin im Verborgenen.

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