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Rechtschreibblüten

Was hääßt zum Beispiel ... ?
valia ? (aus eme Buchtitel)
En Beispiel aus de Palz: Dir zu, Wirt ferkelt sich.
Beispiele aus dem Hunsrück:
schdehd, wemma, kuafte, woarem
Die wenigen Beispiele genügen, um zu erkennen, dass es keine Rechtschreibregeln für die Mundart gibt und der Versuch, lautgetreu zu schreiben, an der zu geringen Anzahl der verfügbaren Zeichen scheitern muss.
Wer käme darauf, dass "valia" in der hochdeutschen Fassung "verlerne" heißen soll?
Das Beispiel aus der Pfalz ist die höfliche Aufforderung, die Tür geschlossen zu halten, damit die Wirtin sich nicht erkältet.
"schdehd" darf man ruhig als "steht" schreiben, und doch kann es beim Lesen mundartlich artikuliert werden.
"wemma" kann doppeldeutig sein, sowohl "wenn man" als auch "wenn wir" heißen.
"kuafte" ist nur aus dem Kontext als "durfte" zu erschließen, ebenso "woarem", das sowohl "warum" als auch "war ihm" bedeuten kann.

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